Über gründerzeit

Die studentische Existenzgründerinitiative gründerzeit blickt auf eine zwölfjährige Erfolgsgeschichte zurück. Im Rahmen eines Kolloquiums von Prof. Dr. Szyperski an der Universität zu Köln im Jahre 1997 waren es einige von uns satt, nur über Gründungen zu sprechen. Sich einmal im Jahr wieder eine der unzähligen und ritualisierten „Es-muß-ein-Ruck-durch-was-auch-immer-gehen”-Reden kopfnickend anzuhören: Nein Danke! Nichts für uns. Wir wollten und wollen nicht bloß quatschen, sondern tatsächlich gründen!

Aus diesem Wunsch entstand am 26. August 1997 gründerzeit als Initiative zur Förderung der Gründerkultur an Kölner Hochschulen. Mithin die erste Gründung von gründerzeitlern.

Obwohl wir immer noch bei fast jedem Treffen eine neue Geschäftsideen diskutieren, haben wir einige Gründungen erfolgreich gemeistert. Die große Stärke von gründerzeit ist es, erst einmal eine Idee diskutieren zu können, bevor man diese in Zahlen betten muss: Von dem Franchise-Restaurant, einem Mülltonnenvermarkter oder einer der unzähligen Internetideen bis hin zum Unternehmensinkubator: Aus vielem ist kein Unternehmen geworden ist – und das ist auch gut so. Aber es war hilfreich, auch für spätere Ideen und Gründungen, eine noch so unrealistische Idee einmal im Team durchgespielt zu haben.

Das hilft und verbindet. Bis heute haben die unterschiedlichsten Generationen von gründerzeitlern noch Kontakt, wickeln gemeinsam Projekte für Kunden ab, die älteren engagieren sich als Business Angel oder auch Vermieter mit Austausch von Unternehmer zu Unternehmer in der Teeküche. Uns verbindet weder der gleiche Musikgeschmack, Schwerpunkt im Studium, Risikoeinstellung oder gar Fußballclub: Was uns verbindet ist der Wunsch, eine eigene Idee umzusetzen!

Mit großer Leidenschaft verfolgen wir unsere Geschäftsideen und Unternehmen, wohl wissend dass wir hierfür mehr arbeiten und mehr riskieren als in einem besser bezahlten Angestelltenverhältnis: Wir wollen unser eigenes Ding machen – das seit 1997. gründerzeit verbindet.

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